© Filmkreis-Langenfeld 2021
Quelle: LVR Dr. Otten
Den ersten fassbaren Beweis finden wir in einem kaiserlichen Erlass von Kaiser Konstatin aus dem Jahr 321 n.Chr., worin er die Berufung von Juden in Ämter des Kölner Stadtrates gestattet. Dieser kaiserliche Gesetzeserlass wird als wertvolle Leihgabe des Vatikans anlässlich einer Ausstellung im Kolumba-Museum des Erzbistums Köln ab September 2021 zu sehen sein.
Veranstaltungsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“
In diesem Zusammenhang erinnert der Filmkreis-Langenfeld daran, dass es auch in Langenfeld eine jüdische Gemeinde gab, die durch das Naziregime ausgelöscht wurde. Bereits 2014 haben sich die Mitglieder in zwei Filmen mit dem Thema befasst. Schon damals zeigten mehrfach vollbesetzte Aufführungen, wie groß das Interesse der Bürger über die Stadtgrenze hinaus war. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zeigt auch der Filmkreis beide Filme wieder auf seiner Homepage.
Der Film „Verblassende Spuren“ berichtet exemplarisch über das Schicksal der jüdischen Mitbürger während des Naziregimes.
In dem Film „Eingebettet in das Bündel des Lebens“ erklärt uns ein Rabbiner die jüdische Begräbniskultur.